Berufsmesse 2018

Das Modellprojekt Übergang Schule-Beruf

initiiert inklusive Infoveranstaltung im Elmshorner Kreishaus

So stand es am Samstag, den 17.11.2018 in den Elmshorner Nachrichten

 

Sie organisierten die Veranstaltung:

Phillip Steffen (von links), Arne Klaus, Axel Vogt,


Christiane Mondry, Christoph Meißner und Jessica Moschek.

Foto Parwin Alimorad

 

Lisa Otto ELMSHORN Der Übergang von der Schule in den Beruf ist eine wichtige Phase für junge Menschen,insbesondere für Menschen mit Behinderungen. Das Netzwerk aus Kreisverwaltung, Agentur für Arbeit Elmshorn, Integrationsfachdienst, der Raboisenschule Elmshorn und der Heideweg-Schule Appen-Etzhat daher gestern erstmalig eine inklusive Berufsmesse im Kreishaus in Elmshorn ausgerichtet.

 

„Arbeit ist ein elementarer Bestandteil von gesellschaftlicher Teilhabe“, sagt der Behindertenbeauftragte des Kreises Axel Vogt, während der Messe. Jessica Moschek, Kreiskoordinatorin des Projekts, sieht vor allem Praktikumsstellen als Chance für junge Menschen mit Behinderungen. Sie und ihre Mitstreiter wünschen sich noch mehr Engagement und Flexibilität von Unternehmen in dieser Hinsicht. Der 18-jährige Yannik Quast aus Elmshorn, Schüler der Raboisen Schule,

 

 

Der 18- jährige Yannik Quast sich noch nicht sicher,

welchen Beruf er ergreifen möchte. 

Foto Parwin Alimorad

 

und Falk Viola (16) aus Prisdorf, Schüler der Heideweg-Schule, sind sich noch unsicher, in welche Richtung sie beruflich gehen wollen. Weil sie von der Förderschule keinen berufsqualifizierenden Abschluss erhalten, überlegen beide es bei der Berufsschule zu versuchen – beispielsweise bei der in Elmshorn. Es wird schwierig, aber wenn man sich anstrengt, kann man es schaffen“, sind sich beide einig. Geld verdienen könne man zwar auch ohne Abschluss, mit Abschluss seien die Chancen aber besser, weiß Falk.